Jean Jacques Lemêtre verschafft sich bereits als Kind autodidaktischen Zugang zu verschiedensten Instrumenten. Er tritt als 12jähriger mit Pariser Rockbands auf, singt und spielt Saxophon und Klarinette. Er nähert sich einzelnen Musikepochen und Stilen über den hand-werklichen Umgang mit den jeweils typischen Instrumenten, um so zu einem Verständnis quasi „von innen“ zu gelangen.

Parallel dazu beginnt er eine breitgefächerte akademische Ausbildung: Gregorianik an der Akademie von Loretto, Klarinette, Saxophon, Komposition und Instrumentenbau am Konservatorium von Paris und schließt sie mit zahlreichen Preisen, Graden und Diplomen ab. (Details: s. unten)

Er spielt in mehreren französischen Symphonieorchestern, beschäftigt sich zeitweilig ausschließlich mit der Musik und den Instrumenten des Mittelalters (Orchestre Médiéval de Paris), arbeitet mit Pierre Boulez in dessen Orchestre Intercontemporain. Dazwischen kehrt er zum Rock zurück, spielt Jazz und Freejazz, befaßt sich mit Stilelementen der europäischen und außereuropäischen Folklore, sowie mit traditioneller Musik des mittleren Orients.

1978 arbeitet er zum ersten Mal mit Ariane Mnouchkine und deren Théâtre du Soleil  (Mephisto) zusammen und hat damit einen künstlerischen Schwerpunkt gefunden.
Er ist seitdem aus Arbeit und Erfolg eines der wesentlichen Theater unserer Zeit nicht mehr wegzudenken. (Details: s. unten)

Auf jede Produktion bereitet er sich intensiv vor: er hält sich längere Zeit im jeweiligen Land auf, studiert Tradition, Religion und Kunst, sammelt Instrumente, baut sie um oder konstruiert neue, um bestimmte Klangfarben erzeugen zu können.
Während des Probenprozesses findet er zusammen mit den Darstellern aus der Vielzahl seiner Instrumente diejenigen heraus, die der Grundstimmung des Stückes, dem Charakter der Rolle und dem Rhythmus der Szene entsprechen.
Seine Musik ist am Premierenabend dann zwar kompositorisch festgelegt, bleibt aber immer offen für die individuelle Inspiration der Vorstellung.

Ein Mitglied der Truppe beschreibt diesen ungewöhnlichen Vorgang so:
 “Jean Jacques erfindet oder vielmehr „findet“ die Musik in dem Moment, in dem sie erklingt. Er atmet mit den Schauspielern. Er folgt dem ständig wechselnden Pulsschlag jeder Figur. Er überträgt die Schwingungen der Gefühle in den Raum – er macht die Spuren sichtbar, die jeder Akteur um sich zieht und mit sich trägt wie die Linien eines magnetischen Feldes.
Es scheint, als flössen Impulse von der Bühne direkt in seine Hände und werden weiter geleitet auf das Leder, Holz oder Metall der Instrumente.
Von diesen wiederum steigen Bilder und Rhythmen auf, die weder realistisch noch abstrakt sind, sondern den Raum erschaffen, in dem die Erzählung sich vollenden kann.“
Die Musik erfindet den Raum


Neben der sehr intensiven Arbeit mit Ariane Mnouchkine ist er seit den siebziger Jahren als Komponist, Musiker und künstlerischer Leiter an einer kaum noch überschaubaren Zahl von Film-, Fernseh- und Theater-Produktionen beteiligt.
Er schreibt Theater- Ballett- und Filmmusiken, hat drei Opern komponiert, Musik für die Olympischen Winterspiele 1992 in Alberville sowie für die Zweihundertjahrfeier der französischen Revolution, für audiovisuelle  Experimente, Zirkus-Spektakel, Varietés und Werbung geschrieben und sich mit dem Aufbau multimedialer Internet-Präsenzen beschäftigt. Für den Eröffnungsabend des TV-Kanals ARTE war er als musikalischer Leiter verantwortlich. (Details: s. unten)

Er gibt in der ganzen Welt Seminare und Workshops über traditionelle Instrumente und Theatermusik (Japan, China, Indonesien, Indien) und wird zunehmend in Länder eingeladen, deren musikalische Traditionen durch politische Entwicklungen oder Kriege verschüttet sind, um beim Wiederfinden traditioneller Musiken behilflich zu sein und sein Wissen über Bedeutung und Gebrauch traditioneller Instrumente weiterzugeben. So war er z.B. zuletzt auch mehrmals in Afghanistan.

Viele seiner - immer live gespielten -Theatermusiken wurden auf CD aufgenommen; darüber hinaus gibt es 4 Cds mit reinen Konzertkompositionen von ihm. (Details: s. unten)

Er sammelt auf der ganzen Welt alte Originalinstrumente (von denen er in einigen Fällen das vermutlich letzte Exemplar besitzt) und baut Eigenkonstruktionen, um z.B. für Bühnenmusiken bestimmte Klangfarben erzeugen zu können.
Seine Sammlung umfaßt inzwischen mehr als 2500 Instrumente. Für die Livemusik zum „Atridenzyklus“ wurden z.B. rund 300 davon auf der eigens für die Musik installierten Nebenbühne von ihm und seinen Assistenten gespielt. Mehrere seiner Theatermusiken für das Théâtre du Soleil wurden als „Meilleure Composition Scénique de l’Année“ ausgezeichnet. 2005 war er der erste, der mit dem neu gegründeten Prix Molière für Theatermusik ausgezeichnet wurde.

Der Wunsch, die musikalisch-ethnologische Vielfalt seiner Arbeit und seinen meditativ-sinnlichen Umgang mit jeder Form musikalischer Äußerung weiter zu geben und mit anderen zu teilen, führte seit 1986 zu einer Reihe eigener Produktionen.

In seinem Solo-Konzert „Le Voyage Visuel Musical“ und der Produktion „Musique des 5 Continents“ stellte er eine Auswahl seiner Sammlung traditioneller Instrument aus aller Welt vor.
Das Ziel dabei ist nicht, „Volksmusiken“ originalgetreu vorzuführen, was einem Künstler des jeweiligen Landes vorbehalten bleiben sollte, sondern über den Klangcharakter der Instrumente etwas vom Wesenskern eines Kulturkreises zu vermitteln, dem Fühlen und Denken der Menschen näher zu kommen, die sie gebaut und benutzt haben.
Schließlich entstand 1993 die Musik-Theater-Produktion „Il y a une Planète, in der er eine Art Fazit seiner Arbeit und seiner Kontakte mit den Kulturen der Welt zieht.
In einem fiktiven „globalen Dorf“ am Rande des bewohnten Planeten treffen sich Musiker, Tänzer und Sänger aus vielen Ländern und Kulturen und „erzählen“ von sich und ihrer Welt – ohne Worte, nur mit Klang und Bewegung. 
1996 schrieb er die Musik zu einem Text über den Atomreaktor-Unfall von Tchernobyl, das er  zusammen mit dem Schauspieler Georges Bigot aufführte.

In Deutschland ist er inzwischen nicht nur durch die Gastspiele mit den Produktionen des Théâtre du Soleil bekannt, sondern auch durch seine eigene Produktionen (1993 „Il y a une Planète“,  Hamburg, München, Saarbrücken, Potsdam, Amsterdam, Paris / 1996 ‘Le Conte de Tchernobyl’, Erfurt, Saarbrücken), und Konzerte („Voyage Visuel Musical“ + „Musique des 5 Continents“, Köln, Berlin, Hamburg) sowie durch seine Gesprächskonzerte’ mit einer Auswahl seiner Sammlung seltener Original-Instrumente aus aller Welt, die inzwischen fester Bestandteil vieler internationaler Festivals sind.

Nicht unwesentlich für den Erfolg seiner Konzerte ist sicherlich das nur bei Lemêtre mögliche „Konzert nach dem Konzert“ – die Möglichkeit für die Zuhörer, auf die Bühne zu kommen und die Instrumente selber zu spielen.
So enden seine Konzert in der Regel mit einem improvisierten gemeinsamen Konzert einander wildfremder, aber gemeinschaftlich faszinierte Zuschauer.



Ausbildung / Auszeichnungen

·    Kathedrale von Angers (F) : Maîtrise du Chant Grégorien
·    Notre Dame di Loretto (I) :
·    1er prix au concours du Chant Grégorien
·    1er prix de Clarinette
·    1er prix de Basson
·    1er prix de Solfège
·    1er prix d’Histoire de la Musique
·    1er prix de Culture et Humanisme
  
 
Lehrtätigkeit  
·    1972-83   Conservatoire du 11ème Arrondissement (Paris).
                       Klarinette, Sopransax, Fagott + Solfeggio
·    1972-74   CEG in Châtillon + Bagneux.
·    1974-81   Sommerkurse f. Musikpädagogen der Bretagne
·   1975-84    Conservatoires de Chaville + Vélizy.
·    1977-81   Conservatoire de Bièvres, Klarinette + Saxophon
·    1980-84   Conservatoire de Cergy-Pontoise, Fagott + Jazz
·    1977-81    Leitung des Département de Musique am  “CREAR “
                      (Centre de formation permanente pour les Arts)
·    1979-84    Directeur Musical der „ATEM“ (Atelier des
                      Techniques d’Expressions Musicales)
·    1975         Kurse in  Vélizy, Courcouronnes, Chantilly,
                      Margency + Eaubonne
·    1977         Kolloquien et Workshops für Musik-Therapie am
                      „CREAR“
                      Gast-Lesungen am „CERIS “ (École Image et Son)
                      in Gouvieux
·    1979-84    Workshop +Animationen an Vor- und Grundschulen
                      (Chaville, Cergy) sowie an Gymnasien (Chaville,
                       Vélizy)
·    1984-85    Jazz-Workshops in Thionville (Centre d’Action
                       Culturelle)
·    1984-88     Künstlerischer Direktor und verantwortlicher
                       Musikpädagoge von „ l’Orchestique “ (Paris) und
                       der Cartoucherie de Vincennes (Paris)
·    1988          Tanz-Workshop mit Rafaël Djaïm in Uzès.
·    1994-97     Workshop für die Kompanie „ L’oeil du silence “,
                       mit Anne Sicco, (Anglars-Juillac)
·    1995          Seminare und Workshops bei  „The Fourth Intern.
                       Meeting of Contemporary Music theatre and opera “
                       in Toronto (Kanada).
·    1996          Kurs  „ Musique, théâtre et danse “ in Metz
·    1999          Workshop für die Kompanie „ L’œil du silence “ mit
                       Anne Sicco,  (Anglars-Juillac )
   
                      wird fortgesetzt ..........
   
Tätigkeit als Musiker
·    1969         Orchestre Mic Cartney (Saxophon, Klarinetten)
·    1970-78    Ensemble J. Ritchie (Alte Musik)
·    1972 :       Orchestre Michel Bréval (Saxophon) et Octuor
                      de France (Fagott).
·    1972-79    Ensemble Médiéval Français (Alte Musik)
·    1972-77    Ensemble Prospection
·    1972-75    Ensemble Symphonique „ Concerto “
·    1973         Einspielung: „Six siècles de musique en duo“
                      (Minerva, Schott)
·    1974         Radio-Produktion für „Paris-Calling Africa“
                      (Radio France Int.)
                      Orchestre du Cirque „ Bonjour “ v.  JB. Thierrée.
                      Film:  „Colinot trousse-chemise“ ( N. Companeez)
                      Ensemble de Musique Ancienne de J. Leguy
·    1975         Theater: „ L’Échange“  (Claudel),
                      Théâtre de la Ville, Paris
·    1976         TV-Film: „Jean Pinot, Médecin de Campagne“ 
                      Orchestre de Chambre de St. Germain en Laye
                      (Zeitgenössische           Musik)
                      Konzert: „Concert de Moondog“  Salle Gaveau,
·    1977 :       Tanztheater: Produktion mit Elsa Wolliaston
                      Musikherapie, IME, Les Mureaux.
                      TV-Film,  „Tom et Julie“ 
·    1978 :       Solist Big Band „ Pour les livraisons, frapper fort “
                      Solist Big Band „Tenango“
                      Solist „ L’Amsterdam Friends Big Band “
                      Einspielung: „Solfeggio“ für Kinder
·    1979         Musiktherapie: für I.M.E-I.M pro (L’Oise, Chaville)
                      TV-Film:  „Les Dames de la Côte“
·    1980         Theaterproduktion: Theater „Aleph“ (Chile)
                      Film:  „La Mort“ (D. Greusard)
                      Konzert: Portsmouth Symphony Orchestra, Tuba.
·    1981         Theater: „ L’Epopée du Ciment“  (B. Toussaint)
                      Theater: „Sandwich on the Blues“ (JC. Bourbault)
                      (Comédie de Paris)         
                      Theater: „Une Femme“ (Anne Delbée)
                      (Cristiana-Theater, Kopenhagen)
·    1982         Theater: „ Hello-Goodbye“ (I. Famchon)
                      (Théâtre de la Tempête, Paris).
                      Oper: La meurtrière, (Papadiamantis)
                      (France Culture).
·    1983         Theater: “Rue Noire“  (Roger Blin)
                      (Théâtre de l’Épée de Bois).
                      Theater:  „Patience dans l’Azur" 
                      Tanz: „Les Barbares“, Compagnie „ Rue
                      Terrain Vague “.
·    1985         Theater: „L’Animal de l’Aube“ (G. Bonnaud)
                      Theater: „Sans l’ombre d’un fil“  (J. Gruson)
·    1988          Konzert:  Leitung des „Orchestre Symphonique
                      Moondog“  Rennes, „ Les Transmusicales “
·    1993         Konzert: Konzert mit Giora Feidman in der
                      Cartoucherie (Paris).
   
                      wird forgesetzt .........

   
    THÉÂTRE DU SOLEIL (Ariane Mnouchkine) -
    Musikalische Leitung, Komposition, Solist
   
·    1979-80    Méphisto
                      Tournee, Video-Film
·    1981-84    Shakespeare-Zyklus : Richard II, La Nuit des Rois,
                      Henry IV.
                      Tournee (Los Angeles, Berlin, München, Avignon)
·    1985-87    L’Histoire Terrible mais Inachevée de Norodom
                      Sihanouk, Roi du Cambodge    
                      Tournee (Amsterdam, Bruxelles, Madrid, Barcelona)
                      Produktion der MC mit der Original-Musik
·    1987-88    L’Indiade ou l’Inde de leur rêve
                      Tournée (Israël)
                      Produktion der MC mit der Original-Musik
                      Vidéo L’Indiade  (Bernard So)bel.
·    1989         Original-Film:  La nuit Miraculeuse
·    1990         Zyklus: Les Atrides, L’Orestie, Iphigénie in Aulis,
                      Agamemnon, Les Choéphores, Les Euménides
                      Produktion der 4 Cds mit der Original-Musik
                      Tournée (England, Deutschland, Frankreich,
                      Sizilien, Kanada, Österreich,  New-York
·    1994         La Ville Parjure ou le Réveil des Erynies 
                      Tournée (Lüttich, Wien Avignon, Recklinghausen)
·    1995         Le Tartuffe (Molière) (Produktion + Einspielung des
                      Soundtracks)
                      Tournée (Wien,  Avignon, Lüttich, Berlin, Wien,
                      Kopenhagen
                      Film:  Ariane et Compagnie  v.Martine Franck.
·    1997        TV-Film f. ARTE:  Au Soleil même la Nuit
                      v. C. Vilpoux +  A. Mnouchkine.
·    1997-1998    Et Soudain... des Nuits d’Eveil,
                      Création collective avec H.Cixous
                      Tournée  (Moskau)
·    1998 :       Artikel zur Musik des Théâtre du Soleil in
                      Trajectoires du Soleil  Éditions théâtrales
·    1999 :       Tambours sur la digue 
                      Prix ‘Molières’:  Beste Aufführung, beste Regie,
                      beste Szenografie
                      Tournée (Basel, Antwerpen, Lyon, Montréal)
                      + CD / DVD
·    2003         Le dernier Caravansérail (Odyssées)
                      Ko-Produktion Ruhrfestspiele 
                      + CD
   
                      wird fortgesetzt  ......
   
  
KOMPONIST / INTERPRET
   
    FILME:
·    1978-80    17 Filme Prädikat  „ X “.
·    1979          „ Peugeot 102 et le dernier 55“   (Ph. Truffaut)
·    1983          „Le dernier mot de Picasso“   (G. Chavagnac)
·    1984          „Appelez-moi donc Eugène“  (E. Mistler.)
   
    SOLO-KONZERTE:
·    1977           „Le premier concert dans le métro“  (März 1977).
   
·    1985-2004
        Amsterdam (Tropen Muséum).
        Copenhagen (Louisiana) Hummelboek.
        Berlin (Café Einstein, U.F.A. Fabrik)
        Köln (Schauspielhaus).
        Aarhus, Dänemark (Grand Théâtre).
        München (Prinzregententheater).
        Paris (Fondation Friedrich Ebert).
        Antony (Expo Tapisserie de L. Meyer, F. Giannesini).
        Gent, Belgen (Vooruit).
        Düsseldorf (Werkstatt)
        Frankfurt,
        Paris,
        Indien, Indonesien, Türkei, Afghanistan
   
                        wird fortgesetzt ...…
   

   
AUDIOVISUELLE THERAPIE (avec P. Curran)
   
·    1977     „Eyes, yes“ , Film/Multi-Image über geistig behinderte
                   Künstler
·    1983     „Patience dans l’Azur“, szenisch-theatralisches
                   Multimedia-Spektake, CMB 3D, 3-dimensionale
                   Klang-Installation
·    1986     „La nef-musiq“, Audiovisuelle Szenografie für
                   ein mobiles Spektakel rund um eine Bildschirm-
                   Installation
                   „Tête-à-tête, as-tu tête“ de G. Bonnaud.
·    1987      „Finis-Terrae“, 3-dimensionale Installation
·    1988      „Continuum“, Was man gewinnt und verliert, wenn man
                    schlecht hört oder sieht
                   „A cœur Ouvert“, Multi-Image-Installtion
·    1996       Le jardin des délices, CD Rom interactif, Pan Doors,
                     Métafort d’Aubervilliers
·    1998       Site Oniroland, La Galerie Uchronique

·    1999       Studien für „L’Agora du Monde“ sowie die Weiterent- 
                    wicklung als „Cyber-Oper“  E(X/S)O
                   „Sept plus un égale infini“ Serie von Reportagen über
                    multiple Intelligenz
·    2000/1   Arbeit an der  3-dimensionalen Web-site w-xyz.org.
                    (Intranet/Internet)
                   Die Entwurfs-Skizze zur Cyber-Opér  E(X/S)O wird hier
                    installiert
  
                   wird fortgesetzt .....

   
    FILME -  THEATER  - C.D. - SONSTIGES
   
·    1986      "Tramvie“, Musée scientifique de la Villette (Voyage au
                   coeur de la vie)..
·    1987       „Le bon plaisir “ v. Hélène Cixous (Radio France
                    Culture).
                    „Tracas“  (Film v. P. Traon)
                    „Auf der Suche nach der Sonne“  (Film v. W.
                    Schroeter.)
                    „Der gehörnte Violinohrenglockenbass“
                    (TV-Film v. W. Bern /Hamburg,N.D.R).
                    „Gaspard, Melchior et Balthazar (Stück v.M.Tournier,
                     Insz.: J.Negulescu
 ·   1988       „Ether-je“ (Tanztheater v. A. Sicco) Cahors, Berlin
                    „Dom Juan 2000“ (Theaterprod. v. Ph.Avron)
                     Avignon, Bruxelles, Cannes, Paris u.a.
                    „Le bon plaisir “ v. Ariane Mnouchkine (Radio
                     France Culture).
                     „Le magazine des Arts“ TV-Produktion
                     T.V. Flamande, B.R.T., Antwerpen,
                     „Les mardis du théâtre “ v. L. Attoun (Radio France
                      Culture, Mégaphonie).
                     „Les nuits magnétiques “ v. G. Pezenat (Radio
                      France Culture), Drôles d’instruments.
·    1989        Eröffnung der Arena von Nîmes: „Antica“
                      v. Rafaël Djaïm.
                     TV-Serie: „Tatort“ - Medizinmänner, (BR)
                      „Résurgences“ (Tanzvideo v. Rafaël Djaï, Miramas).
                      „Medea“ v. Euripides (Insz.: D. Quéhec)
                      „Hékuba“  v.  Euripides  (TV-Insz. v. Bernard Sobel)
                      „Shahnoor“ v. J. Cluzeau (Pakistan),
                      „La nuit du Soleil“ v. Y. Breuil (Océaniques FR3)
   
·    1990         „Ismène“ v. J. Ritsos (Insz.: J. Derenne. Théâtre 13)
                      „La captive du Désert“  (Film v. R. Depardon)
                      „Comme nous serons heureux“ (TV-Film v. M.
                       Clément)
                      „Visages“  (La Sept)
                      „Die Bacchantinnen“ v. Euripides, (Insz.: Ph. Adrien)
                      „Hafendetektiv, N° 21 et 22, (Film v. P. Carpentier) ·    1991         Grand prix de la critique „ Meilleur
                      Compositeur de
Musique de Scène “
                     „Akhal-téké“ (Theaterstück v. J.C. Bourbault)
                     „ En piste “, C.D. mit Zirkusmusik
                     „Les Larmes de Nora“ (Tanzfilm v. K. Saporta)
                     „Des cornichons au chocolat“ (TV-Film v. M.
                      Clément)
                     „Écrits sur l’eau“  (Insz.: N. Arestrup)
                     „La nuit de l’an 2000“, v. P. Avron, C. Evrard und M.
                      Sergent.
                     Magische Show v. G. Bétant mit Abdul Alafrez (T.V
                     Caroline FR3)
·    1992        Théâtre, Les poupées, Insz.: G. Rétoré, St Étienne +
                     T.E.P.
                      Directeur musical des Eröffnungsabends von
                      ARTE
.
                      Chorégraphie, Le Voyageur Immobile de G.
                      Gourdot
                      Feux d’Artifice du 14 juillet au Trocadéro
                      "Avron et Evrard en liberté", Festival d’Avignon.
                      Chorégraphie sur Beckett, de C. Escarret.
                      Musik zur Eröffungszeremonie der Olymp.
                      Winterspiele von Alberville.
                      Directeur musical Theaterfestival „ Pierres
                      de Culture" en Moselle
·    1993         Cirque, Micha et le Prince Karlwolff, D. Toutlemonde,
                      Théâtre, P.I.A.F de Marijo Kollmannsberger.
                      Double C.D. Écoute Ailleurs
                      Musiktheater: "Il y a une planète",
                      Tournee: Paris, Amsterdam, Potsdam, Münich,
                      Saarbrücken, Hamburg
                      Film Fortune Cookie de C. Berge sur W. Kennedy.
                      Musique de l’exposition de photographies de
                      S. Salgado "La main de l’homme"
                      au palais de Tokyo,
                      "Rencontre avec Jean-Jacques Lemêtre"
                      de P. Galbeau   France Culture
                      „Le bon plaisir de K. Saporta “, (France Culture)
                      Musique sur diapos au festival de la photo à Arles.
                      Festival de théâtre „ Pierres de Cultures “,
                      Musik zu L’anneau du prince de B.Cohen,
                      Les remparts des sirènes de O. Goetz,
                      L’arbre, les branches, la  sève de JP. Maquair,
                      Plain chant ou la légende d’Henri de J. Fabri
                      C.D. „ Quatre songes pour une nuit d’été “.
                     Théâtre, La maison Chapon de A. Biancara,
                      Lyon et Die.
                      Livre VHS Loge à Vue , C.R.D.P. de Montpellier.
·    1994         Théâtre, La paix fil à fil, de G. Lagnel, Sarrebourg,
                      Cirque de Barbarie, Une journée singulière.
                      Enregistrement avec l’Orchestre de Rotterdam.
                      Sacratem de J. Gruson.
                      Publicité, Viennetta de J. Cluzeau.
                      L’automne Indien à Villeneuve sur Lot,
                      concert et exposition d’instruments.
                      Film, Vacance... de A. Deruelle
                      Théâtre, soundtrack für "Ma cour d’honneur"
                       de P. Avron.
                      Film, L’Abîme de J. Cluzeau.
                      Film, H.C.B.?, Henri Cartier Bresson de Sarah
                      Moon
                      Film, Dieu que les femmes sont amoureuses
                      de M. Clément.
                      Émission Mégamix de M. Meissonnier (Canal+).
                      Clair de Nuit, France Culture.
                      Les Imaginaires, France Musique.
                      Théâtre, En partance et La nuit du voyage
                      de G. Lagnel de l’Arche de Noé.
                      La rythmique de la plage 9 du C.D. „ No Quarter “
                      de Led Zeppelin, R. Plant     et J. Page.

                      Théâtre, La grotte des nuages de Mario Chiapuzzo.
                      Théâtre, Iphigénia in Aulis à Londres, Insz.: R. Platt.
                      Danse, Hektor I Hektoria, Compagnie Bubulus
                      (Barcelona).
·    1995         Indicatif de la série télévisée, Animalia, France 2
                      Indicatif d’une émission de théâtre sur France Inter
                       A.M.B. Els Cabells a la sopa Ballet de Carles Sales,
                       Barcelona
                      Théâtre, Le conte de Tchernobyl de Claude
                       Morand, création au théâtre du chaudron.
                      Théâtre, La paix fil à fil, 2ème édition, (8ème festival
                       international de Sarrebourg).
                       Concert sur le site archéologique européende
                       Bliesbruck-Reinheim.
                       Théâtre, Solstice de G. Lagnel à Rodemack.
                       Festival Tramway, 7 films muets accompagnés
                       en direct,

                       Le jour le plus court,  tournée à Rouen, Evreux, le
                       Havre et Dieppe.
                       Exposition d’instruments à la 39ème foire
                       exposition de Valence.
                       Exemple d’aménagement du territoire,
                       Le Mur vidéo de J. Cluzeau au Futuroscope de
                       Poitiers.
                       Théâtre, La dispute de Marivaux, Insz.: par G. Bigot.
                       Conférence pour l’académie expérimentale
                       des théâtres à Avignon.
                       Musique de théâtre pour Sergio Béni en Italie.
                       Film: Lumière et Compagnie de Sarah Moon.
·    1996         Théâtre, Le conte de Tchernobyl de Cl. Morand
                       Erfurt, Saarbrücken avec G. Bigot.
                       Danse, Compagnie Bubulus, Georg, à Barcelona
                       Théâtre, François d’Assise par les chemins du
                       monde, de G. Lagnel, Rodemack et festival
                       d’Issoire.
                     Danse, Baba-Yaga, chorégraphie de N.L. Loujine                        Théâtre, La paix fil à fil, Festival de Sarrebourg.
                       Musique pour duo de trapéziste Manu et Zaza.
                       Journées du Patrimoine à Conques, Insz.:G. Lagnel.
                       Théâtre, Les vieillards de G. Lagnel à Sorèse.
                       Théâtre, Vendredi ou les limbes du pacifique de M.
                       Tournier à Erfurt.
                      Parade Ouverture, „les 400 coups de Montauban “.                         Kurzfilm, Le Nègre de François Levy-Kuentz.
                       TV-Film über Richard Ford de C. Berge
                       für Métropolis, ARTE.
                       Film, Ousmane Sow, le petit jardin de B. Soulé.
                       Métafort d’Aubervilliers avec P. Curran.
                       Télévision, émission Couleur Pays sur FR3 Lyon.
·    1997          Théâtre, Le songe de Sor Juana Inès de la Cruz,
                       par W. Storch,  Erfurt.
                       Futuroscope de Poitiers, Les autoroutes de
                       l’information de J. Cluzeau.
                       Musique pour montage Diapos, F. Leleux à Genève                        Théâtre, soundtrack La Tartane d’Arlequin,
                       de M. Kollmannsberger, Rodemack.
                       Théâtre, François d’Assise à Montauban,
                       Théâtre, Désert par Anne Sicco à Toulouse et
                       Albi mit M. Marceau.
                       Théâtre, L’épopée de Gilgamesh mit Simon
                       Abkarian et Catherine Schaub, Bliesbruck
                      Théâtre, La mémoire des sables, avec la compagnie
                       l’Arche de Noé à Carthage en Tunisie, pour le 33°
                       festival de Carthage.
                       Musique pour le diaporama des peintures de
                       C. Dupond.
                       „ Le bon plaisir “ de Philippe Avron, France Culture.
                       Danse, L’aigle de Vaspourakan de N. Loujine.
                       Théâtre de rue, Parade de l’Arche de Noé,
                       Montauban.
                       Danse, Murs Murs, de Michèle Meftha.
                       Télévision, "Die Oase Zarzura", N.D.R. (Hamburg).
                       Théâtre, Eclats, Carthage, la mémoire avec
                       la compagnie l’Arche de Noé à     Montauban.
                       Théâtre, Les Vieillards avec la compagnie l’Arche
                       de Noé à Sorèse.
                       Cabaret, Les Nomades Rageurs, cabaret sauvage
                       à la Villette (Paris)
                       Théâtre, Je Suis un Saumon de Philippe Avron.
                       Théâtre, Voyage au pays du masque de Mas
                       Soegeng.
                       Livre + CD, Shakespeare, la scène et ses miroirs,
                       collection Théâtre d’aujourd’hui n°6.
                       Théâtre, Les Oiseaux d’Aristophane, Insz.: M. Koll-
                        mannsberger à Rodemack.
                       Théâtre, Ende gut, alles gut W. Shakespeare,
                       Insz.: par Irina Brook, festival d’Avignon.
                       Théâtre, çok Uzaklardan Geliyoruz de Ali Berktay
                       et Ayse Emel Mesçi (Türkei)
·    1999          Film, La Ville Parjure de C. Vilpoux.
                       Théâtre, La femme comme champ de bataille de
                       M.Visniec, Insz.:G.Rétoré, Avignon et TEP Paris
                       Filmdokumentation sur E. Delacroix, Le voyage au
                       Maroc de F. Lévy Kuentz.
                       Dokumentarfilm, L’expérience Inoubliable de Pierre
                       Morize et J. L. Mahé.
                       Emission à France-Musique, Présentez la facture,
                       Marc Dumont.
                                                  
                      CD 106 Et soudain des nuits d’éveil
                      CD 107 Tambours sur la digue
                      CD 003 Jean Jacques Lemêtre : CD à ID vol. 1
   
                     Composition „ Mini Polystyl’ Suite “ pour le Trio
                     Opus 93 Conférence et Concert à Bobigny.
                     Concert et présentation du livre „ L’Orient au Soleil “
                     de F. Quillet.
                     Composition et CD de musiques pour la FFG
                     Hamlet Insz.: A. Sicco chantiers de l’acteur à
                     Anglars-Juillac.
                     Film  „ Sur les pas des dinosaures du Lot “ 
                     Ouverture du Musée Ichnospace de Luzech, 
                     Commande de l’Université de Jussieu.
                     Prix de la Musique au VIIème Remise de prix
                      des étudiants de théâtre de France
                     Fête des Beaux Rêves au Jardin du Luxembourg,
                     commande SNCF
                     Sicile :  Chiusura della Stanza di Barco d’Oro de
                     Nagasawa  Fiume Romei / Mistretta /  Mercati
                     Generali Fiumara d’Arte  A. Presti/Nagasawa 
                     Logo musical pour Cinétévé
                     Conférences, Ateliers :
                     Université du Québec à Montréal
                     Ecole nationale de théâtre,au Cegep Lionel Groulx.
                     University College Drama Program de Toronto
                     Université de Besançon.
·    2001        CD 004 Jean Jacques Lemêtre : CD à ID vol. 2
                     «  Aires de France et d’Ailleurs »
·    2004        CD 005  Jean Jacques Lemêtre : CD à ID vol. 3
                     « De-Ci De-là, ÇA et Là »

                     wird fortgesetzt ...